Der Kanzler hatte einen unschönen Abgang, aber er blieb international gefragt. Schon zweieinhalb Jahre nach dem Ende seiner Kanzlerschaft wurde dem Sozialdemokraten ein Amt angetragen, das ihm eine neue Rolle in der Welt sichern sollte: als Chef der „Nord-Süd-Kommission“. In unruhigen Zeiten sollte er mit anderen einflussreichen Persönlichkeiten über eine neue Rolle der Entwicklungspolitik nachdenken, über das globale Miteinander schlechthin, und er nahm den Job sehr ernst: Willy Brandt.
