SZ 19.11.2025
15:38 Uhr

(+) Entführung der Block-Kinder: 329 Seiten, die Christina Block zum Verhängnis werden könnten


Der mutmaßliche Chef der Entführer der Block-Kinder belastet die Mutter als Auftraggeberin. Das Protokoll seiner Vernehmung ist Hunderte Seiten lang. Die Stiefmutter berichtet vor Gericht, wie die Kinder noch immer unter den Auswirkungen der Entführung leiden.

(+) Entführung der Block-Kinder: 329 Seiten, die Christina Block zum Verhängnis werden könnten
Christina Block und ihr Verteidiger Ingo Bott. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

Dieser Prozesstag beginnt wie viele davor, mit einem Antrag, mit einer Pause, mit Raunen im Saal. Ingo Bott, Verteidiger der Hauptangeklagten Christina Block, möchte die Verhandlung unterbrechen, für mindestens drei Wochen. Denn natürlich ist nichts mehr wie zuvor, seit die Hamburger Staatsanwaltschaft mitgeteilt hat, dass sie David Barkay vernommen hat, Schlüsselfigur im Prozess um die mutmaßliche Entführung der Block-Kinder. Vier Tage lang befragten die Ermittler den gesuchten Chef der israelischen Sicherheitsfirma „Cyber Cupula“, der Kopf der nächtlichen Gewaltaktion gewesen sein soll. Der Haftbefehl gegen ihn ist ausgesetzt. Barkay soll womöglich noch in diesem Jahr vor Gericht aussagen.

Sechs der mutmaßlichen Entführer der Block-Kinder sind noch nicht gefasst. Einer hat sich nun im israelischen TV zu Wort gemeldet. Er sagt: Er habe geglaubt, im Sinne Deutschlands zu handeln.

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