SZ 20.02.2026
09:03 Uhr

(+) Eiskunstlauf bei Olympia: Das Lächeln der Alysa Liu


Schon als Kind galt Alysa Liu als großes Versprechen des Eiskunstlaufs, doch die Erwartungen des Vaters hemmten sie. Bis sie beschließt, ihren eigenen Weg zu gehen – den sie nun mit Olympia-Gold krönt.

(+) Eiskunstlauf bei Olympia: Das Lächeln der Alysa Liu
„Ich liebe dieses Leben“: Die US-Amerikanerin Alysa Liu verzückt das Publikum in Mailand mit ihrer Kür. (Foto: Christophe Ena/AP)

Wenige Augenblicke nur dauerte es, dann befreite sich Alysa Liu von der letzten kleinen Fessel. Die Kür, die ihr am Ende die Goldmedaille bringen sollte, hatte sie soeben absolviert. Aber schon kurz nachdem sie vom Eis gegangen war, konnte man Liu in ihrer kompletten Ausdrucksstärke erkennen. Sie lachte begeistert, als sie ihren Trainern in die Arme fiel. Dann öffnete sie ihr Haarband und zeigte ihr Haar, braun und platingold gestreift wie ein Tigerfell. Seit ihrem Comeback fügt die US-Amerikanerin Jahr für Jahr einen Farbring hinzu, „wie die Ringe bei einem Baum“, sagt sie.

„Viele haben gesagt, es müsste Gold sein“: Die Eiskunstläufer Minerva Hase und Nikita Volodin verpassen den Olympiasieg, weil Hase zweimal unsauber springt. Doch ihr Auftritt erinnert an ganz große Momente.

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