SZ 30.12.2025
16:14 Uhr

(+) Eisbachwelle: Stadt ließ Surfer von Sicherheitsdienst beobachten


Der Streit um die Münchner Eisbachwelle nimmt eine weitere kuriose Wendung. Während öffentlich ein Dialog beschworen wurde, gab es Überwacher, von denen Surfer sagen: „Die waren da, um uns zu bespitzeln.“

(+) Eisbachwelle: Stadt ließ Surfer von Sicherheitsdienst beobachten
Wenig zu sehen: Die Eisbachwelle ist im Moment nicht surfbar. Als sie es im Sommer war, schickte die Stadt Aufseher, für die auch extra eine mobile Toilette aufgestellt wurde (am linken Ufer zu erkennen). (Foto: Robert Haas)

Dialog, besseres Miteinander, ständiger Austausch: Diese Schlagworte fielen häufig, als es nach dem tödlichen Unfall einer Surferin im April auf der Eisbachwelle darum ging, wie der bekannte Münchner Surfspot dauerhaft gesichert werden könnte. Surfer und städtische Behörden sollten einander näherkommen. Jetzt wird bekannt: Offenbar gab es eine Maßnahme, die in die entgegengesetzte Richtung wirkte, weil Sportler sie als Misstrauensvotum auffassten.

Freiheit und Lässigkeit: Dafür stehen die Surfer, die sich auf den Eisbach in München wagen. Alle wollen, dass sie zurückkehren, aber das letzte Wort haben die Behörden. Oder etwa doch nicht? Ein deutsches Lehrstück.

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