SZ 18.12.2025
17:00 Uhr

(+) EU-Gipfel: Europa findet einen Fallschirm


Bart De Wever fühlte sich von Friedrich Merz übergangen. Beim Gipfel in Brüssel finden sie wieder zueinander im großen Ringen um die Rettung der Ukraine.

(+) EU-Gipfel: Europa findet einen Fallschirm
„Wenn man von uns verlangt zu springen, dann müssen alle gemeinsam springen“, fordert Belgiens Premier De Wever (2. v. l. ) seine europäischen Kollegen am Donnerstag auf. (Foto: Stephanie Lecocq/REUTERS)

Das ist mal eine mutige Ansage von Ursula von der Leyen. Sie werde dieses Gebäude nicht verlassen, ehe ein Weg zur Finanzierung der Ukraine beschlossen sei, sagt die EU-Kommissionspräsidentin vor einer wuchtigen Wand aus Journalisten mit Kameras und Mikrofonen. Dann macht sich die kleine, schmale Frau auf den Weg in den Verhandlungssaal des Brüsseler Ratsgebäudes, wo sie sich an diesem Donnerstagvormittag den Gesprächen der 27 Staats- und Regierungschefs anschließt. Wie lange dieser mutmaßlich historische Gipfel dauern wird, weiß zu diesem Zeitpunkt niemand. Notfalls bis Montag, so ist zu hören. Ob Ursula von der Leyen einen Schlafsack dabeihat?

Es hängt an Italien: Ohne Zustimmung aus Rom scheitert der größte Handelsvertrag in der EU-Geschichte. Auf Wunsch von Regierungschefin Meloni verschiebt die Kommission die Unterzeichnung mit den Mercosur-Ländern. Wird das noch was?

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: