|
05.10.2026
12:07 Uhr
|
Die „F126“ sollte das größte Kriegsschiff der Marine werden, dann stoppte der Verteidigungsminister das Projekt – Milliarden gingen verloren. Die Grünen prüfen einen Untersuchungsausschuss. Sie würde zustimmen, sagt die AfD.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).
Foto: Friedrich Bungert
Für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) könnte der Stopp des größten Fregattenprogramms der Marine ein parlamentarisches Nachspiel haben. Die Grünen prüfen einen Untersuchungsausschuss: „Wir müssen parlamentarisch dringend aufklären, wie es zu dieser Milliardenverschwendung kommen konnte“, sagte der Grünen-Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer der Süddeutschen Zeitung. „Dafür sollten wir keinen Weg und kein Instrument ausschließen. Das schulden wir unseren Bürgerinnen und Bürgern.“
Noch ist Boris Pistorius der beliebteste Politiker des Landes. Aber dass er den Bau des größten Kriegsschiffes der Marine stoppte, hat jetzt vielleicht ein teures Nachspiel. Es zahlt: der Steuerzahler.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: