SZ 13.02.2026
11:28 Uhr

(+) Dreharbeiten laufen bereits: Neuer München-„Tatort“ spielt auf der Sicherheitskonferenz


Dreharbeiten während der Sicherheitskonferenz? Der BR überrascht mit einer Ankündigung zum neuen München-„Tatort“. Was es damit auf sich hat und worum es in dem Fall für das neue Ermittler-Duo geht.

(+) Dreharbeiten laufen bereits: Neuer München-„Tatort“ spielt auf der Sicherheitskonferenz

Die Weltpolitik ist längst zum Krimi geworden, ein spannungsgeladener Mehrteiler mit jeder Menge Plot-Twists und Perspektivenwechseln, Happy End fraglich. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) diskutieren bis Sonntag, 15. Februar, hunderte Entscheidungsträgerinnen und -träger die Herausforderungen unserer Zeit. Dass ausgerechnet hier und jetzt, „an einem der am besten gesicherten Orte der Welt“ ein neuer München-„Tatort“ gedreht wird, wie der BR kürzlich mitteilte, ist eine verblüffende Nachricht.

Die Fiktion zur Realität geht so: Am Rande der Sicherheitskonferenz kommt es zu einem Todesfall, eine Dolmetscherin wurde von einem Lkw erfasst. Die Münchner Kommissare ermitteln unter ständiger Beobachtung, denn der Täter wird unter den Delegierten der MSC vermutet. Dabei stoßen sie auf massive Widerstände: diplomatische Immunität, Geheimhaltungszwänge und abgeschottete Machtzirkel erschweren ihre Arbeit. So sieht es das Drehbuch von Holger Joos vor, Regie führt Lancelot von Naso.

Laut BR wird unter anderem während der laufenden Sicherheitskonferenz gedreht. Mit kleinen Teams, mitunter auch im Bayerischen Hof. „Das alles ist nur möglich, weil es eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium sowie der MSC gibt“, erklärt Produzent Martin Choroba von Tellux Film. Die Idee, einen „Tatort“ auf der Sicherheitskonferenz spielen zu lassen, sei im Gespräch zwischen ihm und Benedikt Franke (CEO der MSC) vor etwa drei Jahren entstanden.

Nach dem penibel genau geplanten Dreh während der MSC werden die Kameras „in München und Umgebung“ aufgebaut, wie es heißt, offiziell bis 13. März. In den Hauptrollen sind Ferdinand Hofer und Carlo Ljubek zu sehen, außerdem Roman Knizka, Björn Bengtsson, Lo Kauppi, Thilo Prothmann, Katja Lechthaler, Thomas Darchinger, Lea Ruckpaul, Sophie von Kessel und Anna Bardavelidze.

Der Krimi mit dem Arbeitstitel „Der sichere Tod“ ist erst der zweite Fall für das neue Münchner „Tatort“-Duo Kalli Hammermann (Hofer) und Nikola Buvak (Ljubek). Der Film soll 2027 im Ersten zu sehen sein. Die Premiere der beiden Neuen („Zwischenwelten“) ist bereits abgedreht, sie wird voraussichtlich 2026 veröffentlicht. Davor wird mit Spannung das große Finale von Ivo Batic und Franz Leitmayr (Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl) erwartet: Die Doppelfolge „Unvergänglich“ soll noch im Frühjahr 2026 gezeigt werden.

Nach 35 Jahren als TV-Kommissare ist nun Schluss. Wie geht es Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec am Ende der Dreharbeiten zu den finalen „Tatort“-Folgen? Und was kommt danach? Ein Besuch am Set.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: