Am Abend des 23. Februar 2025, am Wahlabend also, kurz vor der Bekanntgabe der ersten Ergebnisse, legte Robert Habeck, ein paar Sekunden nur, seinen Arm um die Schulter von Annalena Baerbock, die sich das offenbar gern gefallen ließ: Sie lächelte. Das war nicht nur ein Moment der Zartheit und der Wärme an jenem Abend, dessen Fortgang für die Grünen zum Verzweifeln war. Es ist auch die beste Szene in dem ganzen Film „Jetzt. Wohin.“, der die Geschichte von Robert Habecks Wahlkampf erzählt. Es ist das einzige Bild, das etwas bis dahin Ungesehenes und Ungeahntes zu bieten hat. Und es ist der Augenblick, da der Film womöglich selbst erkennt, was ihm und seiner Geschichte sonst so fehlt: die unabweisbare, unwiderlegbare Emotion.
