SZ 12.02.2026
16:39 Uhr

(+) Disqualifikation des Ukrainers Heraskewytsch: Die bislang größte Affäre dieser Olympischen Winterspiele


Weil er auf seinem Helm an im Krieg getötete ukrainische Athleten erinnert, wird Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch disqualifiziert – und ein Rechtfertigungsmarathon des IOC beginnt. Die Geschichte einer Eskalation.

(+) Disqualifikation des Ukrainers Heraskewytsch: Die bislang größte Affäre dieser Olympischen Winterspiele

Draußen hingen graue, schwere Wolken über den schneebedeckten Dächern von Cortina d’Ampezzo. Und drinnen, in einem Zelt am Rande der Eisbahn „Eugenio Monti“, versuchten Kirsty Coventry, die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), und Wladyslaw Heraskewytsch, ein Skeletonfahrer aus der Ukraine, zu retten, was nicht mehr zu retten war. Sie habe in diesen Momenten nicht als Präsidentin zu Heraskewytsch gesprochen, sondern als einstige Athletin, berichtete Coventry später, und ja: Sie habe aufrichtig gewollt, dass Heraskewytsch einfach seinen Wettkampf hätte bestreiten können. Auf Bildern war zu sehen, wie ihr Tränen die rot gefrorenen Backen hinunterliefen.

Der ukrainische Sportminister Matwij Bidnyj spricht über den Umgang mit dem Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch und macht deutlich, was eine Rückkehr Russlands in den organisierten Sport für sein Land bedeuten würde.

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