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05.03.2026
10:56 Uhr
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Indiens Premier Narendra Modi hat ein auffallend gutes Verhältnis zu seinem israelischen Kollegen Netanjahu – trotz dessen aggressiven Vorgehens in Iran und Gaza. Das verrät viel über Modis Politikstil.

Nur zwei Tage vor Beginn des Iran-Kriegs begrüßte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (re.) den indischen Premier Narendra Modi in Jerusalem. Gil Cohen Magen/Pool SIPA/AP/dpa
Narendra Modi redet viel dieser Tage. Der Konflikt in Iran und den umliegenden Golfstaaten beschäftigt ihn seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe am Samstag. Immerhin leben etwa zehn Millionen Inderinnen und Inder in der Region. Nach Angaben seines Premierminister-Büros hat Modi in den vergangenen Tagen mit dem Sultan von Oman, dem König von Jordanien, dem Kronprinzen von Kuwait, dem Emir von Katar sowie dem Kronprinzen und Premierminister von Saudi-Arabien gesprochen, um sich nach den iranischen Vergeltungsschlägen gegen deren Länder solidarisch zu zeigen. Als ihn am Montag der kanadische Premierminister Mark Carney in Delhi besuchte, sagte Modi in einer Ansprache: „Indien ruft immer zu Dialog und Diplomatie auf.“
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