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04.02.2026
14:58 Uhr
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Französische Behörden durchsuchen Büros von X, weil der hauseigene KI-Bot Grok Frauen und Mädchen digital ausgezogen hat. Über bildgewordenen sexuellen Missbrauch und die zynische Strategie dahinter.

Dass sein KI-Bot Grok nicht beliebig sexualisierte Bilder von Frauen erstellen darf, hält Elon Musk für einen „politischen Angriff“. (Foto: Collage: Felix Hunger; imago)
Auf X zirkuliert derzeit das Foto einer jungen Frau im Bikini, es ist Teil der kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten. „Vor einer Gang/Gruppen-Übung in Bali“ steht darunter, gefolgt von einer Adresse, die ebenso geschwärzt ist wie das Gesicht der Frau. Nur nützt ihr das nichts. Denn einer der Kommentare zu dem Post enthält dasselbe Foto noch einmal, allerdings ohne die Schwärzung. „Ich hoffe, sie lebt noch“, schreibt eine Nutzerin dazu. Ein anderer findet: „Schöne Brüste.“
Auf Elon Musks Plattform bekommt man Morde und Unfälle zu sehen – mit allen grausigen Details, aber ohne Alterskontrollen. Über die Nebenwirkungen eines Medienexperiments.
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