SZ 17.02.2026
12:00 Uhr

(+) Digital Services Act: EU-Kommission ermittelt gegen Online-Händler Shein


Die Brüsseler Behörde verdächtigt die Billigmode-Plattform, haufenweise illegale Produkte und sogar kindlich wirkende Sexpuppen vermarktet zu haben.

(+) Digital Services Act: EU-Kommission ermittelt gegen Online-Händler Shein
Modegigant mit eigenen Fashion-Shows: Ein Model präsentiert Shein-Outfits während der Modenschau „Urban Ritual“ im Oktober 2025 in Mailand. (Foto: PIERO CRUCIATTI/AFP)

Heute darf es wohl ein neuer Pyjama sein, ist ja nachts noch kalt. Verfügbar in acht Farben, 100 Prozent Polyester, im Angebot für 11,62 Euro. Weil Shein längst mehr ist als eine Plattform mit konkurrenzlos niedrigen Preisen für Kleidung aus China, kommen an diesem Tag noch eine neue Webcam dazu und Lernspielzeug für die kleine Tochter, beides unschlagbar günstig. Gut wäre es da, wenn man sich bei der Bestellung auch sicher sein könnte, dass die in Kleinstpaketen direkt aus chinesischen Fabriken nach Europa verschickte Ware auch sicher wäre. Dass etwa der neue Vibrator, den man sich aussucht, die Gesichtscreme oder die neuen Ohrringe keine giftigen Chemikalien enthalten.

Die Europäische Kommission plant, die Strategie der chinesischen Händler Temu und Shein zu durchkreuzen. Erst einmal dürften Verbraucher aber einer Masse an gefährlichen Produkten ausgeliefert bleiben.

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