SZ 25.11.2025
16:58 Uhr

(+) Digital-Probleme bei Bundeswehr: Verheddert in der Komplexität


Die Bundeswehr will gut 16 000 Fahrzeuge digital umrüsten, auch als Antwort auf die russischen Fortschritte bei der elektronischen Kriegsführung. Doch neue Tests  zeigen: Die Probleme sind weiter groß. Ein General mahnt: Das sei „kriegsentscheidend“.

(+) Digital-Probleme bei Bundeswehr: Verheddert in der Komplexität
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius braucht eine moderne Truppe, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. (Foto: Christoph Reichwein/DPA)

Bei Besuchen an der ukrainischen Front in Charkiw können ausländische Generäle gerade gut studieren, wie stark Russland in der elektronischen Kampfführung ist. Abgeschossenes Gerät lässt einiges an Rückschlüssen zu, das fängt bei Drohnen an. Im Prinzip ist in heutiger Zeit jeder Soldat auf dem Gefechtsfeld ein Sensor, es entsteht ein gläsernes Lagebild. Die Russen sind erfolgreich darin, die Kommunikation zu stören, die Gegner in ihren Stellungen zu orten und daraus sofort Daten für Drohnenangriffe zu generieren.

Boris Pistorius ist seit fast drei Jahren Verteidigungsminister und immer noch der beliebteste Politiker des Landes. Aber sicher nicht in seiner SPD. An jeder Ecke lauert ein Hinterhalt. Und die richtigen Probleme fangen gerade erst an.

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