Eine humanitäre Geste für noch lebende polnische Opfer der NS-Besatzungsherrschaft lässt weiter auf sich warten. Die Bundesregierung werde „Möglichkeiten zur weiteren Unterstützung der polnischen Opfer der NS-Aggression und der deutschen Besatzung Polens von 1939 bis 1945 prüfen“, hieß es am Montag lediglich in der Abschlusserklärung der 17. gemeinsamen Regierungskonsultationen unter Leitung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk in Berlin. Er könne noch keine Summe nennen, Deutschland sei sich seiner historischen Verantwortung aber „sehr bewusst“, betonte Merz. Die Zusammenarbeit solle in die Zukunft weisen, könne die Vergangenheit aber nicht ausblenden.
