SZ 19.11.2025
17:09 Uhr

(+) Debatte um Interessenkonflikt: Bayern zahlte 700 000 Euro für Weimer-Gipfel am Tegernsee


In der Causa um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und den Ludwig-Erhard-Gipfel stellen sich auch Fragen an Ministerpräsident Söder und seine Staatsregierung.

(+) Debatte um Interessenkonflikt: Bayern zahlte 700 000 Euro für Weimer-Gipfel am Tegernsee
Auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel versammeln sich einmal im Jahr hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft in Oberbayern. Hier ein Foto aus dem Jahr 2023 mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner, dem ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, Veranstalter Wolfram Weimer und Ministerpräsident Markus Söder. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Die Homepage des Ludwig-Erhard-Gipfels 2026 präsentiert sich am Mittwochnachmittag unverändert. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wird weiterhin als Schirmherr der Veranstaltung geführt, Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sind immer noch als Redner angekündigt, dazu drei weitere Mitglieder der Staatsregierung: Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Judith Gerlach (beide CSU) und Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt (FW). Doch während die Homepage strahlt, prüft der Freistaat die Reißleine.

Die Weimer Media Group des Kulturministers bewirbt ihren jährlichen Gipfel mit möglichem „Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger“. Über eine heikle Angelegenheit.

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