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11.02.2026
16:42 Uhr
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Ist man mit 51 Jahren zu alt, um sich vor den Kameras in Pose zu werfen? Zum Start der 21. Staffel von „Germany's Next Topmodel“ ein paar Gedanken zu Heidi Klum und den Geistern, die sie rief.

Nicht kleinzukriegen: Heidi Klum macht fröhlich immer weiter, auch im dritten Jahrzehnt GNTM. (Foto: Daniel Graf/dpa/ProSieben)
Es gibt Dinge, denen scheint die Zeit wenig anhaben zu können. Gerade beginnt die 21. Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM), die Sendung läuft seit 2006 durch. Wer hätte damals schon gedacht, dass Heidi Klums Regentschaft über die Teenieträume vom vermeintlich sorgenfreien Leben als Fotomodell eine halbe Ewigkeit andauern würde? Ähnlich wie „Deutschland sucht den Superstar“ ist GNTM nicht totzukriegen. Dass manches Rechercheformat oder Aussagen früherer Teilnehmerinnen die Realität hinter Heidi Klums Casting-Show als eher albtraumhaft skizzieren, ändert nichts an diesem Erfolg.
Sie wurden wie Waren angeboten: In den Epstein Files lässt sich nachlesen, wie Männer über die Mädchen gesprochen haben, die sie missbrauchten. Was die Weltöffentlichkeit jetzt an den Akten fesselt, sind die Täter - das Schicksal der Opfer gerät dabei einmal mehr zur Nebensache.
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