|
09.10.2026
16:48 Uhr
|
Lange klang es, als sei es nur Aufgabe der CDU, die Demokratie zu retten. Diese Tage beweisen: Die SPD und ihre kremlfreundlichen Altvorderen beschmutzen das Erbe des Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt in schändlichem Ausmaß.

Lupenreiner Handschlang: Altkanzler Gerhard Schröder und Russlands Präsident Wladimir Putin.
Foto: Kremlin.ru/via Reuters, Bearbeitung: SZ
Die Bundesrepublik steht 77 Jahre nach ihrer Gründung vor ihrer bislang schwersten Bewährungsprobe: In einigen Wochen könnte zum ersten Mal seit Kriegsende ein rechtsextremer Politiker zum Ministerpräsidenten eines deutschen Bundeslandes gewählt werden. In anderen europäischen Ländern ist dies schon vorgekommen, aber hierzulande hat ein solcher Vorgang eine besondere historische Bedeutung: Die Deutschen haben der Welt versprochen, dem Nationalsozialismus und seinen Erben nicht mehr zu folgen. Nie wieder. Ein Verfallsdatum hat dieses Versprechen nicht, es bindet uns noch heute und in Zukunft.
Podcasts zur deutschen Innenpolitik liefern täglich süffisante Einschätzungen zur Frage, welchem Parteivertreter diesmal ein taktischer Move gelungen ist. Was soll die kühle Distanz in diesen Zeiten? Beobachtungen einer treuen Hörerin.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: