SZ 18.02.2026
15:40 Uhr

(+) Debatte: Als wäre alles nicht schon schlimm genug


„Sie fressen unsere Kinder“: Nicht nur für Xavier Naidoo ist der Fall Jeffrey Epstein ein sprudelnder Quell für krude Mutmaßungen.  Vom Horror der Verschwörungstheorien – und ihren Opfern.

(+) Debatte: Als wäre alles nicht schon schlimm genug
Lieber nicht hinschauen: Jeffrey Epstein mit Hund auf einem Foto, das Teil der veröffentlichten Epstein Files ist. (Foto: HANDOUT/AFP)

Als der ehemalige französische Kulturminister Jack Lang, in Paris eine lebende Legende des Kulturbetriebs, seine Verbindung zu Jeffrey Epstein erklären wollte, hob er dessen Kunstverstand hervor. Das sei ein sehr gebildeter, künstlerisch versierter und als Sammler ambitionierter Mann gewesen. Die Geschichte geht dann auf eine komplizierte Art und Weise weiter: Epstein überwies der Tochter von Jack Lang viel Geld auf ein Offshore-Konto, um damit Werke von jungen französischen Talenten der Malerei und bildenden Kunst zu kaufen – so jedenfalls erklärt es Jack Lang.

Tom Pritzker gibt wegen seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal seinen Posten als Hyatt-Vorstand auf. Was wird jetzt aus dem Nobelpreis der Architektur, der seinen Namen trägt?

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