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18.01.2026
15:02 Uhr
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Das Dax-Mitglied hat Milliarden gezahlt, weil US-Bürger Bayers Unkrautvernichter für ihre Krebserkrankung verantwortlich machen. Jetzt hat der Oberste Gerichtshof eine Beschwerde des Konzerns akzeptiert.

Kanister des Unkrautvernichters Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat in einem Regal in den USA: Das Bild ist sechs Jahre alt, inzwischen verkauft Bayer das Mittel nicht mehr an Verbraucher, sondern nur noch an Profianwender – eine Folge der Klagewelle. (Foto: Haven Daley)
Zehn Milliarden Dollar für Schadenersatz und Vergleiche hat der Dax-Konzern Bayer bisher an US-Kläger gezahlt. Diese machen den Unkrautvernichter Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich. Und für 65 000 noch offene Verfahren hat das Leverkusener Unternehmen sieben Milliarden Euro Rückstellungen gebildet. Doch an diesem Wochenende traf der Supreme Court der USA eine Entscheidung, die Bayer vielleicht helfen könnte, die Klageflut einzudämmen.
Glyphosat vernichtet nicht nur Unkraut, sondern auch Milliarden: Das wissen sie bei Bayer seit der Übernahme der US-Firma Monsanto. Jetzt soll ein Amerikaner den deutschen Traditionskonzern vor dem Untergang retten. Na dann, good luck!
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