SZ 03.01.2026
20:05 Uhr

(+) Darts-WM 2026: Finale zwischen zwei Youngstern


Das Dartboard erobert wieder den Alexandra Palace in London. Vom 11. Dezember an wird der neue Weltmeister gesucht. Im Finale stehen sich zwei der Jung-Stars gegenüber.

(+) Darts-WM 2026: Finale zwischen zwei Youngstern

London im Dezember: Wie jedes Jahr liegt der Fokus auf dem Alexandra Palace im Norden der Stadt. Dort werden täglich bis auf eine kurze Spielpause rund um Weihnachten bis zu 15 000 Darts-Fans ein Spektakel veranstalten - Verkleidung und viel Alkohol inklusive.

Los geht's mit der Darts-Weltmeisterschaft der PDC am 11. Dezember mit Titelverteidiger Luke Littler. Das Finale findet am 3. Januar 2026 statt.

Der Darts-Weltverband plant den nächsten Umbruch: Die WM soll länger dauern, die Zahl der Spieler und Zuschauer steigen. Die Frage ist, ob die Kapazitäten im Alexandra Palace ausgebaut werden – oder ob es sogar zum Umzug nach Saudi-Arabien kommt.

Dienstag, 30. Dezember

Donnerstag, 1. Januar

Freitag, 2. Januar

Samstag, 3. Januar

Acht Deutsche waren in London dabei - das gab es noch nie bei einer Weltmeisterschaft. Neben den bekannten Namen wie Martin Schindler, Ricardo Pietreczko, Gabriel Clemens oder Max Hopp sind weiter Niko Springer, Lukas Wenig, Dominik Grüllich und Arno Merk bei der WM vertreten. Spätestens in der dritten Runde war für alle Schluss - sowohl für die altbekannten als auch für die Neulinge.

3. Runde

2. Runde

1. Runde

Wie jedes Jahr überträgt Sport1 die Darts-Weltmeisterschaft im Free-TV und im kostenlosen Livestream auf der Sport1-Webseite. Der Sportsender zeigt alle Spiele, zudem wird jede Partie auch vom kostenpflichtigen Streamingdienst Dazn übertragen.

In den ersten beiden Runden muss der Sieger drei Sätze für sich entscheiden, um das Match zu gewinnen. Ein Satz besteht aus drei Legs, in jedem Leg müssen die Spieler von 501 auf 0 Punkte werfen. Der letzte Pfeil muss in einem Doppelfeld landen, damit das Leg gewonnen ist.

Ab der dritten Runde gilt der „Best-of-Seven“-Modus, das heißt, der erste Spieler mit vier gewonnen Sätzen kommt eine Runde weiter. Im Viertelfinale sind es fünf Gewinnsätze zum Weiterkommen, im Halbfinale wird „Best-of-Eleven“ gespielt. Im Finale siegt der Spieler, der als Erstes sieben Sätze für sich entschieden hat.

Mehr noch als in den vergangenen Jahren versuchen die Spieler, die Zuschauer im Londoner Alexandra Palace auf ihre Seite zu ziehen. Die Stimmung in der Halle beeinflusst die Matches – doch die Sympathie des Publikums kann schnell wechseln.

Insgesamt werden bei dem Turnier fünf Millionen Pfund (knapp 5,7 Millionen Euro) ausgeschüttet. Damit erhöht sich das Preisgeld im Vergleich zu letztem Jahr um das Zweifache. Wie sich das auf die einzelnen Runden auswirkt.

Darts war stets die Disziplin der Disziplinlosigkeit, die Protagonisten sahen nicht gerade aus wie Topathleten. Nun achten immer mehr Spieler auf Kraft und Ausdauer. Aber bringt das tatsächlich etwas?

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