Mit der Miene eines Mannes, der glaubt, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, hat Daniel Thioune die Sachlage erläutert. Eine „anspruchsvolle Aufgabe“ stehe bevor, sagte er. Klar, alles andere wäre gelogen. Zehn Spiele ohne Sieg, in der Tabelle abgerutscht, die Abstiegszone gefährlich nah herangerückt. Um den traditionsbeladenen SV Werder Bremen ist es tatsächlich schon mal besser gestanden. Dennoch gab es für Thioune „nicht viel zu überlegen“, als ihm vom Weserufer das Jobangebot übermittelt wurde. Jedenfalls sei ihm nichts eingefallen, was seine Überzeugung erschüttert hätte.
