SZ 05.02.2026
08:32 Uhr

(+) Daniel Thioune bei Werder: Einer gegen die Alltagssorgen


Beim SV Werder übernimmt mit Daniel Thioune ein Trainer, der krisenerprobter ist als der entlassene Horst Steffen. Deshalb könnte er besser mit der Misere klarkommen.

(+) Daniel Thioune bei Werder: Einer gegen die Alltagssorgen

Mit der Miene eines Mannes, der glaubt, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, hat Daniel Thioune die Sachlage erläutert. Eine „anspruchsvolle Aufgabe“ stehe bevor, sagte er. Klar, alles andere wäre gelogen. Zehn Spiele ohne Sieg, in der Tabelle abgerutscht, die Abstiegszone gefährlich nah herangerückt. Um den traditionsbeladenen SV Werder Bremen ist es tatsächlich schon mal besser gestanden. Dennoch gab es für Thioune „nicht viel zu überlegen“, als ihm vom Weserufer das Jobangebot übermittelt wurde. Jedenfalls sei ihm nichts eingefallen, was seine Überzeugung erschüttert hätte.

Nach dem 1:1 gegen Gladbach trennt sich Werder Bremen von Trainer Horst Steffen. Dem unerschütterlichen Optimisten war es nicht gelungen, aus einem unrunden Kader ein schlagkräftiges Team zu formen – die Schuld aber tragen auch andere.

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