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15.01.2026
14:21 Uhr
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Das klassische Ballett ringt um Publikum, und die Clubszene hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Können beide Künste einander retten? Die „Berlin Ballet Company“ wagt einen ungewöhnlichen Versuch.

Die „Berlin Ballet Company“ zeigt „A Techno Ballet Odyssey“ im Hangar 5 im ehemaligen Flughafen Tempelhof. (Foto: Masha Kulch)
Ende Januar wird das Festspielhaus Baden-Baden einen Act über die Bühne schicken, wie er im Eldorado der Millionäre noch nie zu sehen war. Die Berlin Ballet Company (BBC) montiert ihr tanzklassisch getuntes „A Techno Ballet Odyssey“ in den Nobel-Rahmen, der normalerweise nur Hochglanz-Produktionen präsentiert: Oper, Konzert und Tanz vom Feinsten, Erlesenes aus aller Welt zu entsprechenden Preisen. In friedlicheren Zeiten gastierte das Sankt Petersburger Mariinsky-Ballett mit Valery Gergiev am Dirigentenpult regelmäßig in Baden-Baden. Doch seit einiger Zeit muss auch das Spitzenhaus über nachhaltiges Audience Development nachdenken. Und ist damit in allerbester Gesellschaft.
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