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29.01.2026
11:14 Uhr
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David Vocat ist der Feuerwehrkommandant von Crans-Montana. In der Hölle der Silvesternacht hat er getan, was er tun konnte. Danach dachte er kurz, ihm gehe die Kraft aus. Doch sein Pflichtgefühl war stärker.

David Vocat, Feuerwehrkommandant von Crans-Montana, schafft es einen Monat nach dem Brand im „Le Constellation“ nicht, mehr als drei oder vier Stunden Schlaf pro Nacht zu finden. (Foto: Chantal Dervey/Tamedia)
„Ich weiß nicht, ob ich weitermachen kann“, sagte der Feuerwehrkommandant von Crans-Montana David Vocat kurz nach dem Brand im „Le Constellation“ unter Tränen dem Fernsehsender SRF. Weitermachen, nachdem er in der Silvesternacht Dutzende verbrannte, erstickte und verletzte Jugendliche aus einem Höllenloch hat ziehen müssen? Vergebens junge Menschen minutenlang mit Herzmassage zurück ins Leben zu holen versuchte? Und Müttern sagen musste, dass er ihre Kinder nicht retten konnte?
34 der 40 Toten der Brandkatastrophe in Crans-Montana wurden offenbar an der Treppe der Kellerbar gefunden. Der Betreiber hatte sie selbst umgebaut. Wurde sie zur Falle? Eine Rekonstruktion.
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