SZ 29.01.2026
15:51 Uhr

(+) Comics gegen ICE: Ein Medium des Widerstands


Mit der Aktion „ICE Out Comics“ auf Instagram protestieren Zeichner gegen das brutale Vorgehen der US-Bundesbeamten in Minneapolis – und halten fest, was den Kameras entgeht.

(+) Comics gegen ICE: Ein Medium des Widerstands

Das Haus ist nichts Besonderes: ein Kasten mit spitzem Dach, davor zwei Mülltonnen und eine Garage, amerikanische Mittelstandssuburbdurchschnittlichkeit. Dazu ist zu lesen: „Alex Pretti, der Intensivpfleger, der am Samstag von ICE-Agenten getötet wurde, lebte früher in einem Haus direkt hinter meinem – direkt über die Straße.“ – „Ich kannte ihn nicht. Er zog aus, ungefähr zu der Zeit, als ich einzog.“ Das nächste Bild zeigt einen Fuß, ein Rad, eine winkende Hand: „Aber er ging auf denselben Gehsteigen, fuhr mit seinem Rad auf denselben Straßen und grüßte dieselben Nachbarn. Und jetzt ...“ Das letzte Panel des Kurzcomics bleibt weiß: „Ist er nicht mehr da“.

Trumps Schlägertrupps filmen ihr Theater der Grausamkeit in Minneapolis selbst – aber die Menschen vor Ort filmen zurück. Warum der Kampf um die amerikanische Demokratie auch mit Kameras entschieden wird.

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