Kuppel, Gekabbel und ein Krach
|
30.12.2025 10:29 Uhr |

Kuppel, Gekabbel und ein Krach
Das neue Jahr beginnt mit einem Todesfall. Oscar Schneider stirbt zwar schon am 29. Dezember. Aber zwischen den Jahren braucht es ein paar Tage, bis sich die Nachricht verbreitet. Als Bundesbauminister gehörte Schneider von 1982 bis 1989 dem Kabinett von Helmut Kohl an. Wie man das von einem CSU-Mann erwartet, hat er Berlin über seine 97 Lebensjahre hinaus geprägt: Dass der Reichstag heute eine Glaskuppel trägt, ist seinem hartnäckigen Einsatz zu verdanken – die Kuppel hat er sogar gegen großen Widerstand des Architekten Norman Foster durchgesetzt.
Nach ein paar Tagen der Bedächtigkeit geht das Gekabbel aber schnell los – es ist schließlich Wahljahr und Hubert Aiwanger möchte mit seinen Freien Wählern (FW) unbedingt in den Bundestag. Beim Dreikönigstreffen in Abensberg poltert er nicht nur gegen die Ampel, er macht die CSU auch für die „gescheiterte Migrationspolitik“ unter Angela Merkel mitverantwortlich. Erstaunlich – selbst für Aiwanger. Denn mit der CSU, mit der regiert er in Bayern eigentlich.
Ende des Monats eskaliert der Migrationskonflikt dann im Landtag. Nach einer umstrittenen Bundestagsabstimmung, bei der die Union erstmals mit AfD-Stimmen eine Mehrheit erreichte, fordert SPD-Fraktionschef Holger Grießhammer die CSU auf, „an den Tisch der Demokraten zurückzukehren“. Die CSU reagiert empört, Fraktionschef Klaus Holetschek spricht von einem „Skandal“ und kündigt an, künftig nicht mehr mit der SPD zusammenarbeiten zu wollen.
Gegen rechts – und gegen links
Beim CSU-Parteitag in Nürnberg beschwören Ministerpräsident Markus Söder und Kanzlerkandidat Friedrich Merz den „Schutzwall“ der Union gegen rechts. Söder beteuert zwei Wochen vor der Bundestagswahl ein weiteres Mal, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde.
Und während die CSU sich noch selbst feiert, erreichen auf den Straßen die Demonstrationen gegen rechts in ganz Bayern langsam ihren Höhepunkt. Kurz vor der Bundestagswahl richten Zehntausende ihren Protest gegen das Erstarken der AfD. „Mit der AfD dürfen wir nicht marschieren“, lautet das Motto vieler Kundgebungen. Es ist eine der größten Protestwellen, die Bayern in den vergangenen Jahren erlebt hat.
An der Universität Augsburg schlägt unterdessen ein Fall vom anderen Ende des politischen Spektrums Wellen. Die Uni kündigt einem linken Bundestagskandidaten. Gabriel Bruckdorfer ist Mitglied der Linksjugend, die der Verfassungsschutz beobachtet. Die Universität, an der der Student in der EDV-Betreuung angestellt war, lässt seinen Vertrag auslaufen. Die Uni zweifelt an Bruckdorfers Verfassungstreue. Kritiker sprechen von einem Berufsverbot durch die Hintertür.
Geschockt, gestraft, gestresst
Es geht an die Aufarbeitung der Bundestagswahl. Und die Zahlen zeigen: Nirgendwo in Westdeutschland haben so viele Menschen die AfD gewählt wie im Wahlkreis Deggendorf. „Mia in Niederbayern san koane Rechten“, sagen viele. Aber die AfD erreicht dort trotzdem Rekordwerte. Die etablierten Parteien zeigen sich schockiert vom Ergebnis.
Für einen FW-Politiker hat der Wahlkampf indes auch monetäre Folgen: Thomas Scheibel muss 6000 Euro Strafe zahlen, weil er einen AfD-Politiker als „Pisser“ bezeichnet haben soll. Der Füssener Stadtrat hatte den Kommentar auf Facebook gepostet. Als der Strafbefehl kommt, geht er erst mal Snowboarden, um sich abzureagieren.
Und auch in Volkach geht es um Misstöne. Die Stadt in Unterfranken ruft dazu auf, auf Drohnenflüge in der Nähe von Storchennestern zu verzichten. Die fliegende Begeisterung für das Storchenpaar „Bonnie & Clyde“ hat negative Folgen: Die Vögel werden von den Drohnen so sehr gestresst, dass sie ihr Nest verlassen könnten.
Not, Noten und drei Neue
Markus Söder stellt seine „Riege für die Bundesregierung“ vor. Drei Ministerposten darf die CSU in Berlin besetzen, die Auswahl trifft der Parteichef allein. Als er die Namen bekannt gibt, ist die Überraschung nicht sonderlich groß: Dobrindt, Bär – nur den neuen Landwirtschaftsminister Alois Rainer hatte kaum jemand auf dem Zettel.
In Wassertrüdingen offenbart sich auch gleich ein Einsatzgebiet für Rainer. Der größte Hennen-Schlachthof Bayerns steht unter dem Verdacht der Tierquälerei. Im Betrieb der Firma Buckl sollen Mitarbeiter lebende Hühner ohne Notwendigkeit schwer gequält haben. Filme einer Tierrechtsorganisation zeigen die Vorgänge. Die staatliche Kontrollbehörde ordnet einen sofortigen Schlacht-Stopp an.
Fast gleichzeitig werden die Aufgaben im Deutsch-Abitur 2025 veröffentlicht. 5900 Schülerinnen und Schüler brüteten über Fragen zu Kleist. Wie jedes Jahr gibt es Diskussionen über zu schwere oder zu leichte Prüfungen. Diesmal beschweren sich Schüler über die Mathematik-Aufgaben. Eine Online-Petition sammelt Tausende Unterschriften.
Venus und Vegetarier
Anfang Mai hat Markus Söder einen Premium-Termin im Kalender: Er darf die Venusgrotte auf Schloss Linderhof wiedereröffnen. Zehn Jahre lang war das fragile Wunderwerk des Märchenkönigs Ludwig II. wegen Sanierung geschlossen. Aus anfangs veranschlagten 15 Millionen Euro wurden am Ende 33 Millionen. Die absolute Krönung bleibt Söder allerdings trotz seines spendablen Staatshaushaltes verwehrt: Der Muschelkahn, in dem sich der König einst durch die nach Tannhäuser-Motiven gestaltete Grotte rudern ließ, verharrt unbeweglich auf seinem Metallgestell – auch wenn entsprechende Anfragen aus der Staatskanzlei niemand direkt verneinen mag.
Auf das Königserlebnis folgt dann aber schon wieder ein Affront. Ausgerechnet in Söders Franken schickt sich einer an, der erste grüne Oberbürgermeister in Bayern zu werden. Nach fast 40 Prozent im ersten Wahlgang ist es drei Wochen später dann so weit: Martin Heilig wird OB in Würzburg. „Ich esse meine Bratwurst sehr gern“, versichert Heilig danach all denjenigen, die fürchten, dass in Würzburg mit seiner Wahl plötzlich alles auf vegetarisch gedreht wird.
Bissige Fische, bunte Fahnen und bayerische Kiffer
Es wird sommerlich in Bayern – und thematisch damit bunt: Am Brombachsee werden Badegäste von einem circa zwei Meter langen Waller gebissen. Ein Polizist schießt auf den übellaunigen Fisch. Ein Experte beruhigt: „Ein Waller kann einen nicht packen wie ein Haifisch.“
Nach der Legalisierung auf Bundesebene entstehen auch in Bayern die ersten Cannabis-Clubs. Die Staatsregierung ist skeptisch und versucht die Regeln so streng wie möglich auszulegen. Auch Söder und Aiwanger persönlich machen keinen Hehl aus ihrer Ablehnung. Vielleicht auch wegen Nachrichten wie dieser: In keinem anderen Bundesland wurden 2024 annähernd so viele Menschen nach Cannabis-Konsum am Steuer erwischt wie in Bayern. Etwa jeder zweite Cannabis-Verstoß bundesweit wurde aus dem Freistaat gemeldet. Diese statistische Auffälligkeit dürfte aber unter anderem auch daran liegen, dass die Polizei die Regeln genauso streng kontrolliert wie die Staatsregierung sie auslegt.
Ende des Monats hisst der Landtag die Regenbogenfahne. Für Landtagspräsidentin Ilse Aigner steht sie für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. Die AfD hatte zuvor lautstark versucht, das Hissen an öffentlichen Gebäuden zu verbieten.
Schaudern, Staunen, Staus
Es ist der Sommer der tödlichen Badeunfälle. Im Gedächtnis bleibt vor allem dieser dramatisch endende Ausflug einer Familie aus Unterfranken: Anfang Juli werden Vater und Sohn im Eibsee vermisst. Der Sechsjährige war von einem Tretboot gefallen, der 33-jährige Vater sprang sofort hinterher. Beide tauchen nicht mehr auf. Zahlreiche Einsatzkräfte suchen tagelang. Am 12. Juli werden die Leichen geborgen. Vater und Sohn konnten beide nicht schwimmen.
Mitte des Monats dann die große Nachricht: Neuschwanstein gehört jetzt zum Unesco-Welterbe – und gleich mit allen anderen Königsschlössern von Ludwig II.; sie werden in die Riege der bedeutendsten Kulturstätten aufgenommen. Die Unesco streicht allerdings den Zusatz „Gebaute Träume“ aus dem Titel. Zu schwülstig. Es ist die 55. Welterbestätte in Deutschland und die elfte in Bayern. Dabei wollte der Kini seine Bauwerke der Nachwelt gar nicht vererben.
Und auch von den Straßen gibt es erstaunliche Neuigkeiten: Was in Tirol und im Salzburger Land schon länger gilt, gilt künftig auch für die A8 bei Rosenheim. Autos müssen bei Stau dort auf der Autobahn bleiben. Das Verkehrsministerium zeigt sich erstmals offen für ein Abfahrtsverbot. Viel zu sehr hätten die Anrainergemeinden unter dem Ausweichverkehr durch die Ortschaften gelitten.
Primaten, Bratwurst und Plus-Minus
Im Nürnberger Tiergarten werden zwölf Guinea-Paviane aus Platzmangel getötet. Es gibt ein Protestcamp, Drohungen gegen den Zoodirektor – und am Ende noch einmal Empörung. Da geht es abschließend um die Art und Weise wie die Kadaver entsorgt werden. Diese werden nämlich geköpft an Löwen, Tiger und Mähnenwölfe verfüttert. Bei einigen Besuchern ruft der Anblick Ekel hervor. Der Zoo erklärt: Schädel und Gehirne sollen wissenschaftlich untersucht werden.
Deutlich appetitlicher ist da eine andere Auseinandersetzung. Es geht darum, wo die erste Wurstbraterei stand. Nach Regensburg meldet nun auch Nürnberg Ansprüche an. Aber auch Erfurt hat ein heißes Eisen im Feuer. Dort haben Historiker eine Urkunde aus dem Jahr 1269 entdeckt, in der von einer Hütte und einem Bräter die Rede ist. Die Regensburger „Wurstkuchl“ könnte dadurch ihren Status als „älteste Bratwurststube der Welt“ verlieren. Bislang galt eine Steuerliste von 1378 als ältester Nachweis.
Und auch Ministerpräsident Söder und Innenminister Joachim Herrmann präsentieren neue Zahlen. Es geht um die „Migrationswende“. Die Zahl neuer Asylsuchender in Bayern hat sich im ersten Halbjahr mehr als halbiert. Von Januar bis Juni wurden 6760 neue Geflüchtete gezählt, 57 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der Abschiebungen und freiwilligen Ausreisen auf 9350. „Das Motto lautet: weniger rein, mehr raus“, sagt Söder.
Grüne, Grünes und der Gillamoos
Beim Gillamoos wird Ministerpräsident Söder als Darth Vader empfangen. Als er auf die Bühne gerufen wird, ertönen plötzlich düstere Klänge: der Imperial March aus „Star Wars“. In der CSU-Regie sitzen wohl keine Cineasten. Söder sieht sich zu einer Korrektur gezwungen: „Die dunkle Seite der Macht sind die anderen.“
Wen er damit meint? Vorneweg wahrscheinlich Robert Habeck und die Grünen. Aber selbst in seiner eigenen Partei gibt es Widerspruch gegen das ständige Grünen-Bashing. Mitte September zum Beispiel sorgt der Ex-CSU-Chef Erwin Huber für Aufsehen. Die Grünen laden ihn zu ihrer Herbstklausur nach Passau ein – und Huber kommt. Er gibt den Friedensstifter, im Gegenzug gibt es Bravo-Rufe, Szenenapplaus und Selfies. Später im Jahr kritisieren auch der Partei-Vize Manfred Weber und Söders Amtsvorgänger Horst Seehofer den Anti-Grünen-Kurs.
Und apropos grün: Ende September wird die Breitachklamm bei Oberstdorf zum Naturwunder des Jahres 2025 gekürt. Fast 27 000 Menschen beteiligten sich an der Online-Abstimmung. Die Klamm zwischen Oberallgäu und Kleinwalsertal setzte sich mit einem Vorsprung von mehr als 2200 Stimmen durch.
Die Walhalla, viele Worte und ein Wumms
Anfang Oktober löst Ministerpräsident Markus Söder mit seiner Forderung nach einem veränderten „Stadtbild“ eine Debatte aus. Deren Hauptfigur wird allerdings schnell Bundeskanzler Friedrich Merz, der sich wenige Tage später ähnlich wie Söder äußert.
In Gundremmingen ändert sich unterdessen auch so etwas wie das Stadtbild: Die Kühltürme des dortigen Kernkraftwerks werden gesprengt – ein spektakuläres Ereignis, das das Ende einer Ära markiert. Tausende schauen zu, wie die beiden Türme in sich zusammenfallen.
Und auch hier wandelt sich das Erscheinungsbild: Das bayerische Kabinett beschließt die Aufnahme von Franz Josef Strauß und Hannah Arendt in die Walhalla. Der verstorbene CSU-Politiker und die Philosophin sollen in der Ruhmeshalle bei Regensburg verewigt werden. Die Entscheidung sorgt für Diskussionen über die Auswahl der „deutschen Heldenhäupter“.
Ende Oktober einigen sich die kommunalen Spitzenverbände mit der Staatsregierung auf einen Rekord-Finanzausgleich von 12,83 Milliarden Euro. „Eine richtig große Infusion“, sagt der Präsident des Landkreistags, „aber die Blutung ist nicht gestillt“. 2024 lag das Defizit der Kommunen bei 5,3 Milliarden Euro.
Kohle, Kohlendioxid und koa Verständnis
Früher hat Markus Söder Bäume umarmt. Nun verabschiedet sich Bayern von seinen Klimazielen. Ursprünglich wollte der Freistaat bis 2040 CO₂-neutral sein, also fünf Jahre früher als der Bund. Nun plant die Staatsregierung, 2045 als Zieljahr zu übernehmen. Physiker Harald Lesch, Mitglied im bayerischen Klimarat, zeigt sich „schwer enttäuscht“: „Die bayerische Politik sieht sich selbst immer auf Champions-League-Niveau, aber beim Klimaschutz schießt sie sich gerade in die Regionalliga.“
Der laufende Prozess zum Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen bietet unterdessen tiefe Einblicke in die Zustände bei der Deutschen Bahn. Zweieinhalb Wochen vor dem Unglück mit fünf Toten hatte ein Streckeninspekteur 36 marode Betonschwellen entdeckt. Sein Meldeblatt schwächte er auf den Hinweis des Anlagenverantwortlichen, dass man sonst die Strecke sperren müsse, aber ab. „Ist geändert“, schrieb er, versehen mit einem Smiley. Der Richter wundert sich: „Warum arbeitet man so?“
Und auch hier steht am Ende plötzlich etwas anderes auf dem Papier: Durch einen tiefen Griff in die Rücklagen vermeidet der Freistaat beim Doppelhaushalt, dass erstmals seit 20 Jahren wieder neue Kredite aufgenommen werden müssen. Eigentlich war erwartet worden, dass Bayern dieses Mal nicht mehr ohne frisches Geld auskommt. So aber kann Söder an Stoibers Finanzerbe festhalten.
Viel Dampf, großer Mut und ein Dämpfer
Markus Söder wird als CSU-Chef wiedergewählt – mit 83,6 Prozent. Sein bislang schlechtestes Ergebnis, ein klarer Dämpfer. War es Unmut über die Sparpolitik wie beim Kinderstartgeld für junge Eltern? Oder waren es Parteifreunde, denen Söder einfach auf den Geist geht? Er selbst sagt dazu, politische Entscheidungen blieben halt „nie ohne Wirkung“.
Anderes ist offen. Söders Staatskanzlei prüft weiter Schirmherrschaft und Zuschüsse für den Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee. Dessen Gründer, Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, werden Interessenkonflikte vorgeworfen.
Und ein schönes Jubiläum gibt es zu feiern: die erste offizielle Eisenbahnfahrt auf deutschem Boden, vor 190 Jahren von Nürnberg nach Fürth.
Die Industrie in Bayern kämpft mit massiven Problemen. Bei Bosch, Wacker und Kelheim Fibres geht es um Stellenabbau oder Werksschließung. Als Gründe nennen die Unternehmen überbordende Bürokratie und hohe Energiepreise – der einstige Wirtschaftsmotor im Freistaat gerät ins Stottern.
Auf einer der größten Kulturbaustellen Europas brummt es dagegen richtig. Auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg entsteht ein Opernhaus für 800 Zuschauer. Pünktlich 2028 soll es fertig sein. Dass hier künftig Wagner und Spitzenballett in faschistischer Rohkulisse stattfinden – der Gegenwind war sturmartig. Trotzdem: Nürnberg traut sich das.
Die Auswahl der Themen wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz getroffen.
Sie sind niedlich, aber auch extrem anpassungsfähig: Waschbären breiten sich in Bayern immer weiter aus. In Bad Kissingen soll ein Stadtjäger die Population eindämmen, zu Tausenden werden sie inzwischen abgeschossen. Ist das der richtige Weg?
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien