SZ 19.11.2025
11:10 Uhr

(+) Chiphersteller: Warum die Niederlande die Kontrolle über Nexperia abgeben


Im September hatte die Regierung in Den Haag überraschend bei dem niederländischen Chiphersteller eingegriffen und nicht zuletzt die deutsche Autoindustrie in Not gebracht. Jetzt rückt eine Lösung der Chip-Krise näher.

(+) Chiphersteller: Warum die Niederlande die Kontrolle über Nexperia abgeben
Mitarbeiter von Nexperia in Hamburg gehen durch die sogenannten Reinräume des Halbleiterproduzenten. (Foto: David Hammersen/dpa)

Gelöst ist der Streit zwischen den Niederlanden und China über den Chiphersteller Nexperia noch immer nicht. Doch was die Regierung in Den Haag am Mittwoch verkündete, könnte den Boden für eine Einigung bereiten und entspannt die Lage, die zuletzt von Beschuldigungen und Drohungen geprägt war. Man gebe die Kontrolle über das Unternehmen ab, die die Regierung Ende September übernommen hatte, erklärte der geschäftsführende Wirtschaftsminister Vincent Karremans. „Das ist der richtige Moment, um einen konstruktiven Schritt zu gehen.“

Peking erlaubt den Export von Chips des Herstellers Nexperia wieder. Die Entscheidung ist Teil eines größeren Plans.

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