Die erste Ausgabe der Sonntagabend-Talkshow im neuen Jahr beginnt mit Geständnissen: Sowohl Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, als auch Martin Schulz, der einstige SPD-Vorsitzende, geben zu, sich in vergangenen Prognosen geirrt zu haben. Ischinger nahm Trumps Grönland-Pläne nicht ernst und Schulz unterschätzte früher Putins Aggressivität. Das waren ungewöhnliche und wohltuende Korrekturen zu Jahresbeginn, denn Gäste aus dem politischen Betrieb geben vergangene Fehler sonst nie zu. Jedenfalls nicht, ohne andere dafür verantwortlich zu machen.
