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14.09.2026
01:45 Uhr
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Die Wahl in Sachsen-Anhalt hat die demokratische Mitte schockiert. Die Parteien beteuern unisono, man dürfe jetzt nicht einfach so weitermachen. Wie schwierig das ist, wenn es konkret wird, zeigt bei Caren Miosga die Debatte um die Rentenreform.

Kanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Partei sind in einer heiklen Lage. (Archivbild)
Michael Kappeler/dpa
Wenn voller Inbrunst verkündet wird, jetzt müsse sich aber wirklich etwas ändern, ohne dass sich danach tatsächlich etwas ändert, wird diese folgenlose Beteuerung in Bayern gern in die Redewendung gekleidet: Es muss etwas geschehen, aber es darf nichts passieren. Nach dem Schock der Sachsen-Anhalt Wahl sind sich die Parteien der demokratischen Mitte über den ersten Teil dieses Satzes völlig einig.
Dem vorläufigen Ergebnis zufolge liegt sie mit 27,2 Prozent vor der SPD. Die AfD verdreifacht indes ihr Ergebnis.
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