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16.02.2026
06:20 Uhr
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Nach den Ovationen für US-Außenminister Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz ist längst wieder Ernüchterung eingekehrt. Auch die TV-Runde bei Miosga zeigt: Der Graben zwischen Europa und den USA ist tief.

Armin Laschet (M.) wundert sich in der Sendung von Caren Miosga (l.), wer zu den Standing Ovations für US-Außenminster Marco Rubio am Samstag so aufgesprungen ist. (Foto: Thomas Ernst/ARD)
Wenn man sich bei einem Ereignis begeistert zeigt, obwohl es an der insgesamt schlechten Lage nicht das Geringste ändert, gibt es im Deutschen die Redewendung, dass man auf dem falschen Bein Hurra gerufen hat. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat US-Außenminister Marco Rubio für seine Rede stehende Ovationen geerntet. Es haben dort also sehr viele Leute auf dem falschen Bein Hurra gerufen. „Wie naiv kann man sein?“, fragte der Spiegel völlig zu Recht über diesen Ausbruch kollektiver Erleichterung. Es hat kaum einen Tag gedauert, bis wieder Ernüchterung eingekehrt ist.
Kanzler und US-Außenminister beschwören die transatlantische Partnerschaft. Aber meinen sie damit wirklich dasselbe? Eine Analyse der beiden Reden im Vergleich.
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