SZ 08.01.2026
15:46 Uhr

(+) CSU-Treffen in Seeon: Schwesternliebe im Schnee


Der Problemdruck ist gewaltig. Aber wenigstens die Christsozialen weiß Kanzler Merz mal sicher auf seiner Seite. Auf deren Klausur im kalten Bayern wird er warm empfangen.

(+) CSU-Treffen in Seeon: Schwesternliebe im Schnee
„Speeddate“ im Kloster: Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßt CSU-Chef Markus Söder und CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann (Mitte). (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Am Morgen ist die Welt noch in Ordnung. Jedenfalls sieht das in der klösterlichen Idylle von Seeon so aus. Es ist nicht mehr ganz so kalt wie an den Tagen zuvor, sachte rieselt feiner Schnee. Bester Laune tritt CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann vor eines der beiden zwischen Kloster und zugefrorenem See aufgebauten Mikros. Vor das andere stellt sich Manuel Hagel, CDU-Chef aus Baden-Württemberg und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl im März. Hoffmann spricht darüber, dass „die Menschen im Land eine entscheidungskräftige Politik wollen, die anpackend und zuversichtlich in die Zukunft blickt“. Hagel schwärmt von einer  „positiven Zukunftserzählung“, mit der die Union ins Superwahljahr mit fünf Landtagswahlen gehe. Was die CSU bei ihrer Klausur in Seeon beschlossen habe, passe „sehr gut zu unserem Papier, das wir am kommenden Wochenende in Mainz“ beschließen werden.

Die von der Regierung beschlossene Migrationspolitik geht den Christsozialen nicht weit genug: Auf ihrer Klausur in Kloster Seeon wollen sie weitere deutliche Verschärfungen verlangen. Sie fordern unter anderem die Rückkehr der meisten Syrer.

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