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14.01.2026
17:08 Uhr
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Der Bundestag befasst sich mit Extremismus und Sexismus bei den Fallschirmjägern. Ohne Boris Pistorius. 55 Soldaten werden beschuldigt – und viele Fragen sind nach der Anhörung noch offen.

Mitglieder des Fallschirmjägerregiments 26 bei einem Tag der offenen Tür in Zweibrücken in Rheinland-Pfalz im vergangenen Sommer. (Foto: Björn Trotzki/IMAGO)
Die Sache ist so heikel, dass der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, immer wieder nach unten blickt, Wort für Wort liest er von seinen weißen Karteikarten ab. „Wir akzeptieren in der Bundeswehr weder sexualisierte Gewalt oder Extremismus, noch Drogenmissbrauch oder Diskriminierung“, liest er vor Dutzenden Kameras vor, nach den Ausführungen drinnen hinter verschlossenen Türen im Verteidigungsausschuss des Bundestags. Und er betont: „Soldaten, die so etwas dulden, können in unserer Bundeswehr nicht als Vorgesetzte eingesetzt werden, unsere Soldatinnen und Soldaten müssen sich in der Gemeinschaft der Einheit sicher fühlen.“
Der Chef des Reservistenverbands der Bundeswehr zweifelt, ob sich genügend Freiwillige zum Dienst melden. Doch an der Ukraine sehe man, wie wichtig eine funktionierende Reserve bei der Verteidigung des Landes sei.
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