SZ 02.01.2026
12:43 Uhr

(+) Bundesrepublik und USA: Viele Deutsche sehnen sich noch immer nach einem „guten“ Amerika


Die Freundschaft zwischen beiden Nationen galt hierzulande beinahe als etwas Selbstverständliches. Umso bitterer ist jetzt in der Ära Trump das Erwachen.

(+) Bundesrepublik und USA: Viele Deutsche sehnen sich noch immer nach einem „guten“ Amerika
Glückliche Tage, im Nachhinein betrachtet: Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama plaudern 2015 während des G-7-Gipfels auf Schloss Elmau, Bayern. (Foto: MICHAEL KAPPELER/AFP)

Kein anderes Land der Welt hat die Bundesrepublik so sehr geprägt wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Westdeutschland wurde in der langen Nachkriegszeit Klein-USA. Die Bonner Republik hechelte manchmal geradezu um Anerkennung und Aufmerksamkeit, die enge Bindung an Washington war Staatsräson. Sie garantierte nicht nur die relativ preiswerte Sicherheit im geteilten Europa. Sie war auch Ausdruck jener Westorientierung der BRD, die auch ein Vehikel der Re-Integration eines Teils jenes Landes war, dessen mörderischer Imperialismus im 20. Jahrhundert zweimal zu Weltkriegen geführt hatte. „Der Westen“ war nach 1945 Amerika.

Als treuer Leser von Science-Fiction muss man sich über gar nichts wundern – nicht mal über die angebliche Realität auf dem seltsamen Planeten Erde im Jahr 2025.

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