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26.01.2026
17:04 Uhr
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Wer staatliche Hilfe benötigt, soll diese künftig unkomplizierter erhalten. Bund, Länder und Gemeinden wollen dafür auch die Zahl der zuständigen Behörden stark verringern. Um alle Vorschläge umzusetzen, müssten sie allerdings das Grundgesetz ändern.

Viele Menschen werden oft von einer Behörde zu nächsten geschickt. Eine Regierungskommission möchte das ändern. (Foto: Gerd Wallhorn/IMAGO/Funke Foto Services)
Bund, Länder und Kommunen wollen den Sozialstaat unbürokratischer, digitaler und zielgerichteter machen. Dies sind die Kernelemente des Berichts der Regierungskommission zur Sozialstaatsreform, der an diesem Dienstag veröffentlicht werden soll. Er liegt der Süddeutschen Zeitung vorab vor. Die Empfehlungen sehen einen umfassenden Umbau der staatlichen Hilfen vor, insbesondere des bisherigen Bürgergelds, des Wohngelds und des Kinderzuschlags.
Das DIW legt ein Konzept zur Erbschaftsteuer vor, das einfacher und gerechter sein soll als das bisherige Modell. Die meisten Bürger müssten demnach gar keine Steuern zahlen. Erben großer Firmenvermögen würden dagegen stärker zur Kasse gebeten.
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