SZ 29.01.2026
09:06 Uhr

(+) „Bridgerton“: Liebe in Zeiten des Fachkräftemangels


„Bridgerton“ schwenkt in der vierten Staffel von den Ballsälen der heiratswütigen Oberschicht zu den Kammern der Angestellten – und verrät so endlich mehr über die rätselhaften Machtstrukturen in der Serie.

(+) „Bridgerton“: Liebe in Zeiten des Fachkräftemangels
Yerin Ha als Sophie Baek und Luke Thompson als Benedict Bridgerton in der neuen Staffel der Netflix-Serie. (Foto: Liam Daniel/Netflix)

Zur vierten Staffel „Bridgerton“ als Erstes die Bemerkung, dass hinter grandiosen Geschichten selten eine „4“ steht. Oder eine „5“ oder eine „6“. Andererseits: Wenn sie gut verpackt sind, halten sich gute Geschichten lange und können wieder aufgewärmt werden, in besonders haltbaren Fällen jahrhundertelang. So ist das mit Aschenputtel, dem Märchen, in dem eine junge Frau von der bösen Stiefmutter und den Stiefschwestern drangsaliert und zu Hausarbeiten genötigt wird – um dann bei einem Ball einen edlen Mann zu verzaubern, der sie schließlich an der Form ihres Fußes wiedererkennen und befreien wird.

Über eine der klügsten Gesellschaftssatirikerinnen der Literaturgeschichte, deren messerscharfe Beobachtungen über Männer, Macht und Liebe auch heute noch relevant sind. Und wie.

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