|
09.02.2026
15:56 Uhr
|
Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro sitzt in einem vergleichsweise komfortablen Gefängnis. Doch seine Haftbedingungen spalten das Land. Aus seiner Zelle heraus nimmt er Einfluss auf die kommenden Präsidentschaftswahlen.

Der Ex-Präsident ist mitnichten ein politischer Gefangener, aber seine Haft ist hochpolitisch: Jair Bolsonaro, hier noch in der Garage seines Hauses, im September 2025. (Foto: SERGIO LIMA/AFP)
Jair Messias Bolsonaro ist kein einfacher Gefangener, immer ist irgendetwas. Mal fällt Bolsonaro aus dem Bett und stößt sich am Kopf. Dann wieder muss er wegen der Folgen eines doppelten Leistenbruchs ins Krankenhaus. Dazu kommt regelmäßig das Gefühl, ihm sei schwindelig; und da ist dieser Schluckauf, der seit Monaten nicht weggehen mag. Immer wieder muss sich der Gefangene übergeben.
Petra Costa dreht die besten Filme über die bröckelnde brasilianische Demokratie, einer war für die Oscars nominiert. Ein Gespräch über politische und persönliche Traumata, den Umgang mit familiären Widersprüchen – und den merkwürdigen Charme Jair Bolsonaros.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: