Eigentlich sollte Ruhe sein, wenigstens während der Weihnachtspause. So war es vereinbart worden in der BSW-Fraktion des Brandenburger Landtags: Wenigstens bis zum neuen Jahr wollte man sich alle weiteren Diskussionsbeiträge sparen zur Frage, wie es miteinander weitergehen soll. Die Partei, aber auch der Koalitionspartner SPD, selbst die Brandenburger Öffentlichkeit könnte das gebrauchen: Denn die inneren Verhältnisse beim BSW sind seit Wochen zutiefst ungeklärt. Und das hat mittlerweile existenzielle Auswirkungen auf die Regierungskoalition, die im Dezember 2024 zusammentrat. Dass sie ihr zweites Jahr übersteht, glaubt in Potsdam inzwischen kaum noch jemand.
