SZ 24.11.2025
17:14 Uhr

(+) Bosnien-Herzegowina: Das neue Gesicht der Separatisten


Im serbischen Landesteil von Bosnien-Herzegowina musste Milorad Dodik auf internationalen Druck den Präsidentenposten räumen. Doch sein designierter Nachfolger dürfte seinen spalterischen Kurs fortsetzen.

(+) Bosnien-Herzegowina: Das neue Gesicht der Separatisten
Der Ex-Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik (rechts), gratuliert Siniša Karan zum Wahlerfolg. (Foto: Amel Emric/REUTERS)

Der serbisch dominierte Landesteil von Bosnien-Herzegowina hat offenbar einen neu gewählten Präsidenten, was allerdings nicht zwangsläufig bedeutet, dass in der Republika Srpska ein Politikwechsel anstünde. Den vorläufigen Ergebnissen vom Montagmittag zufolge hat der Kandidat der Regierungspartei SNSD, der bisherige Wissenschaftsminister Siniša Karan, bei der Wahl am Sonntag rund 50,3 Prozent der abgegebenen Stimmen erzielt.

Schon lange gibt es Gerüchte, dass reiche, ausländische „Touristen“ während der Belagerung Sarajevos in den 1990er-Jahren auf Zivilisten geschossen haben. Aufgrund neuer Erkenntnisse will die italienische Justiz jetzt offenbar ermitteln.

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