SZ 20.02.2026
07:56 Uhr

(+) Bildung: „Wir sollten mehr von Schülerinnen und Schülern verlangen“


Was kann Deutschland von Pisa-Spitzenländern lernen? Der Lehrer Alexander Brand hat in Finnland, Estland, Japan und Singapur nach Antworten gesucht. Ein Gespräch über Drill und falsch verstandene Rücksicht.

(+) Bildung: „Wir sollten mehr von Schülerinnen und Schülern verlangen“
In Estland sind die Anforderungen schon in der Grundschule hoch, doch jedes Kind bekommt die nötige Unterstützung. Zeit für Spaß bleibt auch: An diesem Tag haben sich alle in Rottönen gekleidet. (Foto: Alexander Brand)

Seit 26 Jahren erhebt die Pisa-Studie die Leistungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern aus 81 OECD-Ländern, im Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften. Fast genauso lange fragen sich Beobachter, was die Länder an der Spitze des Rankings besser machen – auch in Deutschland, wo die Pisa-Ergebnisse 2023 so schlecht ausgefallen sind wie nie zuvor. Der Lehrer Alexander Brand wollte es herausfinden. Er hat Schulen in vier Ländern mit besonders guten Leistungen besucht und darüber das Buch „Die Bildungsweltmeister“ geschrieben.

Das deutsche Schulsystem ist gescheitert, sagt Silke Müller. Kinder werden im Stich gelassen, Lehrkräfte falsch auf den Job vorbereitet. Was die Schulleiterin alles umkrempeln würde – und warum sie damit bei der Politik anfängt.

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