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03.03.2026
21:16 Uhr
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Eigentlich möchte Merz mit dem US-Präsidenten über europäische Anliegen reden. Eigentlich möchte er erfahren, welche Ziele die USA in Iran verfolgen. Eigentlich müsste er Spanien gegen Trumps Wutanfall verteidigen. Doch es kommt anders.

Überraschend harmonisch verlief das Treffen zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz (links) und US-Präsident Donald Trump im Oval Office. Mark Schiefelbein/AP
Das scheint gar nicht gut loszugehen, gar nicht gut. Draußen ist es kalt, es regnet und während Bundeskanzler Friedrich Merz noch im Blair House, dem Gästehaus des Präsidenten, mit Wirtschaftsleuten frühstückt, schiebt Donald Trump schon Frust. Das Wall Street Journal hatte über Munitionsknappheit im Iran-Einsatz berichtet. „Die Story des Wall Street Journal war falsch und eine Schande“, stänkert Trump über seinen Privatkanal Truth Social. Dass es bei seinem zweiten Besuch im Oval Office fast nur um den Iran-Krieg gehen würde, musste dem Bundeskanzler ohnehin klar sein. Nun muss er sich auch noch darauf einstellen, dass Trump schlecht gelaunt sein könnte.
Plötzlich hohe Gaspreise, das erinnert doch sehr an 2022. Wie sich die Lage heute von damals unterscheidet und was die Blockade der Straße von Hormus für die deutschen Gasvorräte bedeutet.
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