SZ 13.02.2026
18:43 Uhr

(+) Berlinale: „Schockiert und angewidert“


Die Schriftstellerin Arundhati Roy sagt ihre Reise zur Berlinale ab, weil die Jury um Wim Wenders ein Statement zum Leid in Gaza verweigert. Aber muss man Künstler zwingen, öffentlich im Nahostkonflikt Position zu beziehen?

(+) Berlinale: „Schockiert und angewidert“

Die Berlinale inszeniert sich gern als politisches Filmfestival, als Ort der Diskussion und des Austauschs. Aber bereits zur Eröffnung am Donnerstag sah sich die Festivalleitung mit dem härtesten Vorwurf konfrontiert, den man einer Veranstaltung mit diesem Selbstverständnis machen kann: der Zensur.

Klar, es gibt reizvollere Reiseziele als Berlin im Februar. Aber wenn das Festival nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden will, muss es dringend wieder mehr Stars in die Hauptstadt holen.

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