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05.03.2026
15:08 Uhr
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Google eröffnet in Berlin Deutschlands erstes KI-Zentrum, um Ideen schneller in die Praxis zu bringen. Die Politik sieht darin ein „Standortbekenntnis“ – doch sie ist in einem Dilemma.

Digitalminister Karsten Wildberger (rechts) eröffnet am Donnerstag das neue KI-Zentrum von Google in Berlin. Imago/Mauersberger
Karsten Wildberger (CDU) spricht den Elefanten im Raum direkt an. „Wie sieht’s denn aus mit der digitalen Souveränität?“, werde er gerade ständig gefragt. Erst recht an so einem Tag, an dem der Digitalminister gemeinsam mit Vertretern des amerikanischen Google-Konzerns deren neues KI-Zentrum in Berlin eröffnet – nicht gerade der Inbegriff europäischer Unabhängigkeit. „Digitale Souveränität heißt nicht, dass man alles allein macht“, sagt Wildberger. Gerade bei der Erforschung von künstlicher Intelligenz und der Entwicklung von Anwendungen brauche man Partner, und zwar solche, die garantierten, „dass Daten sicher sind“.
Millionen Menschen nutzen KI als Coach, Therapeutin oder virtuellen Partner. Die Sprachmodelle ersetzen, was sie sich von ihren Mitmenschen ersehnen – mit Risiken und Nebenwirkungen.
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