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30.09.2026
11:38 Uhr
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Die Spitzenkandidatin der Linken gehörte lange dem Verein „Rote Hilfe“ an, der sich um politische Kriminelle kümmert. Ihr Austritt kam viel zu spät, ihre Begründung dafür ist viel zu vage.

Elif Eralp, hier beim Berliner Linken-Parteitag am vergangenen Freitag.
Maryam Majd/Getty Images
Bisher musste man nur daran zweifeln, ob SPD und Grüne wirklich in Berlin eine Koalition mit der Linken bilden sollten. Die Berliner Linke ist eine andere Linke als etwa die in Mecklenburg-Vorpommern, wo es auf eine Regierung dieser drei Parteien hinauslaufen wird; unter Führung der SPD. Aus Mecklenburg-Vorpommern sind keine Verbindungen zwischen Linken sowie Antisemiten, Linksextremisten und organisierter Kriminalität bekannt. Darin unterscheiden sich diese Linken von jenen im Biotop Berlin. Diese müssen erst ihr Verhältnis zu Gruppen außerhalb der Verfassung und der Legalität klären, also auflösen und aufarbeiten. Andernfalls wäre es unverantwortlich, unter ihnen in eine Koalition einzutreten.
Laut Verfassungsschutz ist dieser Verein „die größte Gruppierung im deutschen Linksextremismus“. Er unterstützt linke Straftäter und Aktivisten, die vor Gericht stehen oder im Gefängnis sind. Bis vor kurzem gehörte Elif Eralp ihm an.
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