SZ 07.01.2026
17:06 Uhr

(+) Berlin: Die Lichter gehen an, das Drama bleibt


Einen Tag früher als gedacht fließt im Südwesten Berlins wieder Strom. Doch die Krise ist längst nicht ausgestanden – vor allem nicht für den Regierenden Bürgermeister Wegner, der nach Beginn des Blackouts noch Tennis spielte.

(+) Berlin: Die Lichter gehen an, das Drama bleibt

Mittwoch um 9.30 Uhr ein kleiner Schock per Smartphone: Extreme Gefahrenmeldung, betrifft Stromausfall in Berlin. Der nächste Anschlag? Oder einfach nur eine arg verspätete Meldung für den massiven Stromausfall vom Samstag, den ein politisch motivierter Brandanschlag auslöste? Wäre in Berlin auch nicht ganz erstaunlich. Aber nein, die Berliner werden gewarnt: „Im Laufe des Tages startet die Wiederversorgung der vom Stromausfall betroffenen Gebiete.“ Dazu müssen alle privaten Notstromaggregate bis 10.30 Uhr abgestellt werden, damit sie nicht kaputtgehen oder Schaden anrichten. Außerdem wird um sparsamen Stromverbrauch in den betroffenen Gebieten gebeten, Waschmaschinen sollen nicht laufen.

Kerzenlicht, Stromgeneratoren und Erinnerungen an ganz dunkle Zeiten: Wie es sich anfühlt, wenn in der Großstadt plötzlich das Selbstverständliche nicht mehr funktioniert.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: