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19.02.2026
22:39 Uhr
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Ein Jahr nach dem Erfrierungstod einer 33-Jährigen auf dem höchsten Gipfel Österreichs wird ihr Freund wegen fahrlässiger Tötung zu fünf Monaten auf Bewährung verurteilt.

Die österreichische Staatsanwaltschaft macht den Alpinisten für den Erfrierungstod seiner Freundin am Großglockner verantwortlich. Er streitet seine Schuld ab. (Foto: Expa/Erich Spiess/Expa/Erich Spiess/APA/dpa)
Nach dem Erfrierungstod einer jungen Frau auf dem Großglockner in Österreich ist ihr Freund und Kletterpartner wegen grob fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen worden. Der Richter am Landesgericht Innsbruck, Norbert Hofer, folgte größtenteils der Anklage und verurteilte Thomas P. zu fünf Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 9600 Euro. P. habe trotz seines alpinen Könnens mehrfaches Fehlverhalten bei der Tour gezeigt. Knackpunkt war aus seiner Sicht: „Kerstin G. ist von Ihnen alpinistisch Galaxien entfernt, und Sie sind nicht ausreichend darauf eingegangen. Das ist Weitergehen um jeden Preis.“
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