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19.02.2026
21:42 Uhr
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Ein Jahr nach dem Erfrierungstod einer 33-Jährigen auf dem höchsten Gipfel Österreichs steht ihr Freund in Innsbruck vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm schwere Fehler vor.

Die österreichische Staatsanwaltschaft macht den Alpinisten für den Erfrierungstod seiner Freundin am Großglockner verantwortlich. Er lehnt seine Schuld ab. (Foto: Expa/Erich Spiess/Expa/Erich Spiess/APA/dpa)
Der Schwurgerichtssaal im Innsbrucker Landgericht ist ein hoher, holzvertäfelter Raum. Aus den Fenstern an der Nordseite sieht man den grauen Himmel, aus dem dicke Schneeflocken fallen, dahinter kann man die verschneiten Spitzen der Nordkette erahnen. Auch im Gerichtssaal geht es hochalpin zu. Im Publikum sitzen auffallend viele Menschen in Funktionskleidung, Bergretter in Uniform und Alpinpolizisten. Auf zwei Monitoren ist der Gipfel des Großglockners zu sehen, mit Hinweispfeilen auf den Stüdlgrat, das „Frühstücksplatzl“ und die Adlersruhe. Wie eine graue, zerfurchte Pyramide sieht der Berg auf dem Bild aus, je nach persönlicher Affinität beeindruckend oder beängstigend.
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