SZ 30.11.2025
16:41 Uhr

(+) Bayerische Staatsoper: Vorweihnachtsfriede


In Rimski-Korsakows „Die Nacht vor Weihnachten“ singen russische Sänger auf Ukrainisch eine russische Oper, die auf einer ukrainischen Geschichte basiert: Als Adventsmärchen taugt der Vorgang unbedingt.

(+) Bayerische Staatsoper: Vorweihnachtsfriede

Man darf auf keinen Fall in der Pause gehen. Auch wenn es bis dahin etwas mühsam, schleppend ist, was da auf der Bühne des Nationaltheaters in München vor sich geht, auch wenn nicht alles, was zunächst aus dem Graben kommt, völlige musikalische Verzückung auslöst. Denn nach der Pause dreht die Musik gehörig auf, gibt es eine wirklich betörende, von Elena Tsallagova schwarzsamten und dunkelhell gesungene Arie, gibt es ein symphonisches Zwischenspiel höchster Güte und einen ins Symphonische hineingezauberten Chor, der dann doch ein großes, vorweihnachtliches Glück garantiert. Und auf der Bühne erlebt man tollen Zirkus.

Der klassische Musikbetrieb ist alarmiert: Es gibt immer weniger Fernambuk. Aus diesem tropischen Edelholz werden die Streichbögen für Geigen oder Cellos geschnitzt. Aber die Bäume sind vom Aussterben bedroht.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: