SZ 03.12.2025
15:40 Uhr

(+) Bayerische Jahrescharts: Nur ein Song schlägt Oimaras „Wackelkontakt“


Taylor Swift und der Podcast „Gemischtes Hack“ führen beim Streamingdienst Spotify wieder die Bestenlisten an. Beim meistgehörten Lied landet in Bayern allerdings ein Newcomer ganz oben in den Jahrescharts 2025.

(+) Bayerische Jahrescharts: Nur ein Song schlägt Oimaras „Wackelkontakt“

Die Musik von US-Megastar Taylor Swift ist in diesem Jahr bei Spotify in Bayern am meisten gestreamt worden. Das gab der Musik-Streaminganbieter in seinem Jahresrückblick bekannt. Auf Platz zwei landete demzufolge die US-Rockband Linkin Park. In den Top Ten folgten der Berliner Rapper Pashanim, Bonez MC, Luciano, The Weeknd, Jazeek, RAF Camora, Drake und Tream.

Die meistgehörten Songs kamen allerdings aus Deutschland: Auf Platz eins lag in Bayern Zartmann mit „Tau mich auf“, gefolgt von Oimaras Après-Ski- und Wiesn-Hit „Wackelkontakt“. Das meistgehörte Album war „Most Valuable Playa“ von Jazeek. Auf Platz zwei folgte „From Zero“ von Linkin Park.

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Die beliebtesten Podcasts in Bayern waren laut Spotify „Gemischtes Hack“ von Felix Lobrecht und Tommi Schmitt, gefolgt vom True-Crime-Format „Mordlust“ und „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“ von den Tokio-Hotel-Zwillingen Bill und Tom Kaulitz.

Weltweit wurde die Musik von Bad Bunny bei Spotify am meisten gestreamt. In Deutschland insgesamt liegt dieses Jahr – wie 2024 und wie auch in Bayern – Taylor Swift auf Platz eins. Sie hatte im Oktober ihr jüngstes Album „The Life of a Showgirl“ veröffentlicht.

Spotify ist Marktführer bei Musik-Streamingdiensten. Die Nutzerzahlen sind dieses Jahr wieder gestiegen und liegen aktuell bei rund 713 Millionen monatlich aktiven Hörern.

Spotify-Nutzer sollen jetzt auch wieder mit der Funktion „Wrapped“ ihren persönlichen Jahresrückblick sehen können. „Wrapped“ ist ein beliebtes und in den sozialen Medien viel geteiltes Format. Es wird jährlich Anfang Dezember veröffentlicht. Welchen Zeitraum Spotify für die Erhebung genau nutzt, teilt der Anbieter auf Nachfrage nicht mit. Auch bei anderen Anbietern können Musikfans ihre Nutzergewohnheiten verfolgen.

Die Sängerin hat ihren Fans ein eigenes „Taylorverse“ geschaffen, meint Medienwissenschaftler Jörn Glasenapp. Der bekennende „Swiftie“ forscht auch zu Beyoncé. Er sieht einen entscheidenden Unterschied zwischen den Künstlerinnen.

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