SZ 18.12.2025
13:15 Uhr

(+) Bart De Wever: Er muss zustimmen, damit Kiew die russischen Milliarden bekommt


Belgiens Premierminister reizt die EU mit seinem Widerstand gegen den Ukraine-Plan. Aber zu Hause wird jetzt ausgerechnet der flämische Separatist zum Helden der Nation. Porträt eines unterschätzten Politikers.

(+) Bart De Wever: Er muss zustimmen, damit Kiew die russischen Milliarden bekommt

Bart De Wever will beim Gipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs die nationalen Interessen Belgiens mit Zähnen und Klauen verteidigen. Nach wie vor widersetzt er sich dem Plan, den ukrainischen Staat mit eingefrorenen russischen Milliarden zu finanzieren. De Wever hält das Vorhaben für politisch falsch, rechtlich fragwürdig, gefährlich für Belgien. Denn der größte Teil des Geldes liegt bei einem in Belgien ansässigen Finanzdienstleister. De Wever will vermeiden, dass sein Land bluten muss, wenn Russland das Geld zurückverlangt und vor einem Gericht recht bekommt.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: