Ein Klubmitarbeiter des FC Chelsea hielt den kleinen, silbernen Sternenball diskret hinter seinem Rücken verborgen, als er nach dem Abpfiff am Stadionausgang auf die Mannschaft wartete. Bis zuletzt blieb offen, wem die Trophäe als „Man of the Match“ zuteilwerden würde. Eigentlich galt der Brasilianer Estêvão als Favorit: Er hatte das vorentscheidende zweite Tor erzielt und mit seinen rasanten Dribblings Aufsehen erregt. Am Ende jedoch ging die Wahl an Linksverteidiger Marc Cucurella – obwohl er weder als Vollstrecker noch als Vorlagengeber in Erscheinung getreten war.
