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26.01.2026
16:16 Uhr
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Toxische Männlichkeit total in Hannover, gefeiert mit Standing Ovations: Goyo Montero erfindet eine Art Prequel für Tschaikowskys „Schwanensee“, eine Vorgeschichte der Gewalt.

Goyo Monteros Ballett „Schwanensee. Rotbarts Geschichte“ erzählt seine eigene Story zu Peter Tschaikowskys Musik. (Foto: Jesus Vallinas)
Das Kind wird Augenzeuge des Mordes. Opfer ist die eigene Mutter, Täter der eigene Vater. Gerade noch hat die mütterliche Hand das Söhnchen in den Schlaf gestreichelt – schon streiten die Eltern, der Vater ein Riese mit Krone auf dem Kopf, seine Frau ein zierliches Wesen. Gleichwohl bietet sie ihm die Stirn, entreißt ihm das speerartige Szepter. Und bezahlt dafür mit dem Leben. Zwei Handgriffe, und sie kippt weg, irgendwo in die Dunkelheit.
Das klassische Ballett ringt um Publikum, und die Clubszene hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Können beide Künste einander retten? Die „Berlin Ballet Company“ wagt einen ungewöhnlichen Versuch.
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